Arktik Ale von Störtebeker Brauspezialitäten

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Eisbock aus 7 verschiedenen Hopfensorten

Ich habe es erst gesehen, als ich das Bier getrunken habe, aber das Arktik Ale ist eigentlich ein Eisbockbier. Das heißt, dass es nach dem Brauen und der Lagerung bis zur entsprechenden Reife eingefroren wird.  Damit wird ihm Wasser entzogen und die Aromen des Bieres konzentriert. Die Folge ist ein erhöhter Alkoholgehalt und auch eine höhere Aromendichte.

Gefunden habe ich das Bier in Frankfurt während der Buchmesse in Hofheim. Die Störtebecker – Brauerei ist allerdings in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern.  Vom Namen her, ist es eigentlich klar, dass es eine Brauerei an der Küste sein muss.

So stark wie es eigentlich ist, wirkt es auf mich gar nicht. Aber mit 8,5 Prozent Alkohol hat es durchaus Power. Hier wurde mit viel Malz und Hopfen gearbeitet. Laut Brauerei wurden 7 verschiedene Hopfenarten verwendet. Ich denke, dass vor allem der Hopfen den Charakter ausmacht. Insgesamt ist mir das Bier im Abgang zu bitter. Vielleicht soll das etwas die raue Arktik wiederspiegeln. Aber die Bitterkeit gefällt mir einfach leider nicht und deshalb fällt das Bier bei mir als Craft Beer etwas zurück. Ich denke, dass es an einer der Hopfensorten liegt. Aber da bin ich kein Fachmann. Schade, ich hatte mich auf das Arktik Ale richtig gefreut.

Übrigens schreckt mich das Bier in keiner Weise ab mehr von dieser Brauerei zu testen. Das Bier ist eigentlich nicht schlecht und ich denke, dass die Bitterkeit ein wenig Geschmacksache ist. Insgesamt ist durchaus zu spüren, dass da Braukunst dahinter steckt. Mal schauen wo ich weitere Biere dieser Brauerei finde.

Meine Bewertung

6 von 10 Hopfen

 

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